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Briefing / 02Frei lesen10 Minuten

AI ACT
EXECUTIVE
READINESS.

Die Managementarbeit beginnt nicht mit Paragraphen, sondern mit Klarheit über Systeme, Rollen, Risiken und Nachweise.

Management Summary

Wer nicht weiß, wo KI wirkt, kann weder Pflichten noch Wert verlässlich steuern.

Seit dem 2. August 2026 gelten weitere zentrale Regeln und Transparenzpflichten des EU AI Act; zugleich hängen konkrete Anforderungen weiterhin von Rolle, Systemtyp und Nutzungskontext ab. Executive Readiness bedeutet deshalb: Transparenz herstellen, Verantwortlichkeit festlegen, offene Rechtsfragen sichtbar machen und operative Nachweise führen.

Fünf Arbeitsstränge

WAS JETZT
BETRIEBSFÄHIG SEIN MUSS.

Die Reihenfolge ist bewusst praktisch: Ohne Inventar und Rollenklärung bleibt jede Detailprüfung fragmentarisch.

01

Systemtransparenz

Alle relevanten Eigenentwicklungen, Anbieterprodukte und eingebetteten KI-Funktionen mit Zweck, Owner und Status erfassen.

02

Rollenklärung

Je System prüfen, ob das Unternehmen Anbieter, Betreiber oder eine andere Rolle einnimmt – und wer diese Einschätzung verantwortet.

03

Risiko & Kontext

Einsatzbereich, Betroffene, Entscheidungseinfluss und potenziellen Schaden vor der Detailprüfung dokumentieren.

04

Transparenz

Mensch-KI-Interaktion und synthetische Inhalte auf mögliche Kennzeichnungs- und Informationspflichten prüfen.

05

AI Literacy

Kompetenzmaßnahmen nach Rolle, Nutzungskontext und Risiko ausrichten und ihre Durchführung nachweisbar machen.

Board-Fragen

Entscheidungsreife

  • Welche produktiven Systeme haben keinen bestätigten Owner?
  • Wo ist die regulatorische Rolle noch offen?
  • Welche Nutzung kann Betroffene wesentlich beeinflussen?
  • Welche Kontrolle existiert nur auf dem Papier?

Mindestnachweis

Belegbarkeit

  • Registereintrag und letzte Prüfung
  • Rollen- und Risikoeinschätzung
  • Transparenz- und Aufsichtskonzept
  • Rollenbezogene Kompetenzmaßnahme

30-Tage-Board

VON DER LÜCKE ZUR ENTSCHEIDUNG.

  1. Tag 01–07

    Inventar schließen

    Systeme, Owner, Zweck, Anbieter und Nutzungskontext in ein gemeinsames Register bringen.

  2. Tag 08–14

    Rollen & Risiken triagieren

    Regulatorische Rolle, mögliche Risikokategorie, Betroffene und offene Einstufungsfragen festhalten.

  3. Tag 15–21

    Kontrollen belegen

    Transparenz, Aufsicht, Logging, Kompetenz und Eskalation mit vorhandenem Nachweis verbinden.

  4. Tag 22–30

    Entscheidungen treffen

    Lücken priorisieren, Owner und Frist setzen; unklare oder unkontrollierte Nutzung begrenzen.

Primärquellen

WEITERPRÜFEN.

Für Rechtslage und Auslegung sind die jeweils aktuellen amtlichen Quellen maßgeblich.